|
Auch wenn Männer bei der Nutzung noch deutlich vorne liegen (62 Prozent) holen die Frauen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich auf. Dazu BITKOM-Vizepräsident Achim Berg: “Musik-Downloads sind längst kein Phänomen der jungen Generation mehr, sondern gewinnen in allen Altersgruppen an Beliebtheit“. In seiner Funktion als Microsoft Deutschland Geschäftsführer hat Berg allerdings noch keine nennenswerte Position im Musikdownload-Markt erreichen können. Hier teilen sich die beiden größten Player über 2/3 des Marktes unter sich auf: iTunes mit 42%, gefolgt von Musicload mit 32%. Auch Konkurrenten mit einer Flatrate (wie das wiederauferstandene Napster) tun sich bisher schwer, relevante Reichweiten zu erzielen, wie schon einfache Marktanalyse mit Google Trends zeigt: Zum Abwärtstrend von Musicload mögen nicht zuletzt die mangelde Hardware-Integration (iPod) und das späte Aufspringen auf den “DRM-frei“-Zug beigetragen haben. via BITKOM und Digital Music Report 2008 [PDF] Digital Music Report 2009 [PDF] Eine Reaktion zu “Musik-Downloads wachsen rasant, iTunes weiterhin vorne”Einen Kommentar schreiben |
Hier schreiben mehrere Autoren aus der Audiobranche über Neuigkeiten, Erfahrungen, Ideen.
[mehr]
|
Am 27. Februar 2009 um 17:07 Uhr
interessanterweise hat sich der Quasi-Standard MP3 in diesem Segment nicht durchsetzen können.
Beide Marktführer setzten für ihre Musik Downloads ja auf WMA (Musicload) bzw. AAC (Apple). Und das, obwohl der ursprüngliche Grund (mangelnde DRM-Fähigkeiten des mp3-Formats) ja obsolet geworden ist, nun wo DRM-freie Musik immer mehr an Traktion gewinnt.