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Der Nissan Leaf ist als reines Elektroauto quasi geräuschlos unterwegs. Die einzig logische Konsequenz ist also die Erzeugung künstlicher Sounds, damit bspw. blinde Menschen vor dem Auto gewarnt sind. Für die Entwicklung des künstlichen Sounderzeugers untersuchten die Nissan-Techniker das Verkehrsverhalten sehbehinderter Menschen und zogen Experten für Psychoakustik hinzu. Das nun als serienreif vorgestellte System arbeitet mit Sinuswellen zwischen 2,5 kHz im oberen und 600 Hz im unteren Frequenzbereich. Dieses Spektrum ist auch für ältere Menschen leicht hörbar. Bereiche von bis zu 1.000 Hz wurden vermieden, um übermäßige Lärmbelästigungen zu vermeiden. In Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Modus (Beschleunigung oder Bremsung) erzeugt das Soundsystem höhere oder niedrigere Töne. Besonders auf sich aufmerksam macht der Nissan Leaf beim Startvorgang – so ist sichergestellt, dass auch ein blinder Passant gewarnt wird, wenn sich ein Leaf in seiner Nähe in Bewegung setzt. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs wird zur Unterscheidung ein regelmäßig unterbrochener Ton erzeugt. Oberhalb von 30 km/h schaltet sich das System automatisch ab – denn ab dieser Geschwindigkeit erzeugen die Reifen ein von außen gut wahrnehmbares Abrollgeräusch. Bremst man, wird das System unterhalb von 25 km/h erneut aktiviert. Das System wird über den Bordcomputer reguliert. Dieser steuert einen im Instrumententräger integrierten Synthesizer geregelt, der die elektronisch erzeugten Sounds über einen im Motorraum installierten Lautsprecher wiedergibt. Der Komfort für die Passagiere leidet übrigens nicht, denn das System strahlt keine Sounds nach innen ab. Quelle: Nissan Einen Kommentar schreiben |
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