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Test: Adobe Soundbooth CS3 auf dem Prüfstand - Fazit, Positives, Negatives, Soundbooth, Funktionen, Effekte - Audioszene
Test: Adobe Soundbooth CS3 auf dem Prüfstand

soundbooth_cs3_box.jpgAdobe Soundbooth CS3 kommt als „kleines“ Audioschnittprogramm daher und wirbt mit Übersichtlichkeit und schnellem Zugriff auf häufig benutzte Funktionen, wie Blenden, Werkzeuge zum Schneiden des Clips oder Filter/Effekte. Soundbooth soll sich „nahtlos“ in Flash und Premiere (Videoschnittprogramm) integrieren und direkt mit diesen Programmen genutzt werden können. Diese Möglichkeiten wollen wir in diesem Beitrag jedoch nicht tiefer besprechen.

Der erste Eindruck erinnert stark an den großen Bruder Audition, welches aus der Übernahme des Multitrack-Editors CoolEdit hervorgegangen ist (Adobe kaufte im Mai 2003 „Cool Edit Pro 2.1“ der Firma Syntrillium ab).

Soundbooth Zeitleiste Der Arbeitsbereich wirkt aufgeräumt und beherbergt tatsächlich die wichtigsten Funktionen und ist trotzdem deutlich übersichtlicher als in vielen bekannten Editoren deren Funktionsvielfallt die Übersichtlichkeit oft in den Hintergrund rücken lässt.

Der erste Test: Laden eines vorhandenen Audiofiles. Ganz einfach und wie gewohnt via Drag & Drop aus dem Arbeitsplatz direkt in den Arbeitsbereich von Soundbooth. Dargestellt wird die Hüllkurve, darüber eine einfache aber aussagekräftige Pegelanzeige und darunter Wiedergabefunktionen (Start, Stop, Aufnahme usw.) und die oft genutzten Funktionen Einblenden, Ausblenden sowie Lautstärke anpassen.
Nach dem ersten Herumspielen mit den Funktionen und Effekten füllt sich die Liste des „Protokolls“. Hier erscheinen alle Aktionen mit denen das Audiofile modifiziert wurde und an dieser Stelle kann man auch einzelne Schritte Rückgängig machen: Non-destruktives Editing wie man es mittlerweile von den meisten vergleichbaren Produkten gewohnt ist.

Interessant und auch sehr nützlich ist die Zeitleiste, welche einerseits eine gute Übersicht über das vorliegende Audiofile gibt und andererseits den schnellen Zugriff auf bestimmte Bereiche ermöglicht: Ein Klick und Markieren (durch Ziehen) mit der rechten Maustaste markiert einen Zeitbereich, in welchen dann gezoomt wird.

Soundbooth Effekte-RackEffekte werden standardmäßig über ein Effekte-Rack eingebunden und live während des Playbacks gerendert. Der Button „Der Datei zuweisen“ bearbeitet das Audio direkt und schreibt die Effekte damit direkt in das File, welches dem „Normalen“ Verhalten von Audition im Bearbeiten-Modus entspricht.
Die Fülle von Effekten überrascht, wenn man von der Produktbeschreibung her doch etwas minimalistisches erwartet hat. Hier findet man für eigentlich jede Aufgabenstellung einen entsprechenden Filter.
Einen kleinen Trick sollte man sich von Anfang an her merken. Wer nicht nur Voreinstellungen nutzen, sondern auch selber an Drehknöpfchen und Regeln herumspielen möchte, sollte direkt die Erweiterten Effekte nutzen, denn diese haben die gewohnten Benutzer-Interfaces.
Einen deftigen Schock dürfte der konsequente Verzicht auf Multitrack-Funktionalität auslösen. Es gibt nur eine Audiospur und das muss reichen. Wer also zwei Takes überblenden möchte, der ist bei Soundbooth falsch aufgehoben und sollte sich vielleicht beim großen Bruder Audition umsehen.

Fazit:
Ein gelungenes Programm für diejenigen, die sich bisher nicht an das Schneiden von Audiomaterial herangewagt haben und die vorgegebene Effekte (wie Stimme aus Musik entfernen, oder Störgeräuschentfernung) nutzen wollen.
Fortgeschrittene Anwender, die mit mehr als einem Audiofile arbeiten müssen, um z.B. Collagen oder Beiträge zu erstellen, die sollten die Finger von Soundbooth lassen.

Positives:

  • Übersichtlich
  • Schneller Zugriff auf oft genutzte Funktionen
  • Integration in Premiere und Flash

Negatives:

  • Kein Multitrack

Für den ersten Einstieg empfiehlt es sich, einfach die Testversion von Adobes Internetseite herunterzuladen (http://www.adobe.com/de/products/soundbooth/) und 30 Tage lang kostenlos zu testen. Ganz so schlank und einfach wie es die Produktbeschreibung umwirbt stellt sich dies nicht dar. Nach einer kurzen, jedoch störenden, Registrierung auf der Internetseite startet der Download, der mit fast 500 MB auch nicht ganz leicht daher kommt. In Zeiten von DSL-Anschlüssen sollte das jedoch kein größeres Problem sein. Auf der Downloadseite kann man neben einer Windows-Version selbstverständlich auch eine Version für MacOS herunterladen.
Die Installation gestaltet sich sehr einfach und nimmt etwa 600 MB Festplattenspeicher in Anspruch. Nach 10 Minuten ist das Programm bereit für den ersten Einsatz.

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